Spendenziel – das wollen wir schaffen!

„climb“ benötigt € 258.500, um das Lernferien-Angebot an den bestehenden drei Standorten auszubauen, und an weiteren Standorten Lernferien für Kinder anzubieten. Bis zu 4.500 Kinder erreicht climb bundesweit in den kommenden zwei Jahren mit den Vorhaben.

Das gesellschaftliche Problem

Jedes 5. Kind in Deutschland lebt in Armut. Gegenüber Gleichaltrigen starten diese Kinder mit schlechteren Chancen auf Bildung und Teilhabe in ihr Leben. Um das auszugleichen, brauchen sie besondere Förderung.
Gerade in den Schulferien können viele Kinder aus benachteiligten Familien kaum gemeinsame Ferien- oder Freizeitaktivitäten mit ihren Eltern verbringen. Es mangelt an Zeit und Geld. Die Kinder bleiben häufig allein und haben wenige Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn die Schule wieder startet, ist es schwer für sie, sich wieder in den Unterricht einzubringen.

Die Idee: clever lernen, immer motiviert bleiben

In Kooperation mit Grundschulen bietet climb vor allem für Kinder aus benachteiligten Familien Lernferien an, die folgendermaßen aufgebaut sind:

  • 45 Vor- und Grundschulkinder
  • 9 junge Erwachsene
  • 1 Grundschule (Räumlichkeiten)
  • 2 Wochen (während der Schulferien)
  • täglich 9:00-16:00 Uhr

Die Kinder stärken in den Lernferien ihre Fähigkeiten in Mathe und Deutsch. Vor allem aber entwickeln sie gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern ihre persönlichen Kompetenzen weiter.

 

 

So hilft „climb“ den Kindern

In Projekten entdecken die Kinder ihre Stärken und bei Ausflügen lernen sie neue Orte und Situationen kennen. Vor allem aber vermitteln ihnen die climb-Lehrerinnen und -Lehrer: Du bist stark und kannst dein Leben selbst gestalten. Das macht die Kinder selbstbewusst und widerstandsfähig, weit über die Lernferien hinaus. Eine externe Evaluation bestätigte 2016, dass die Kinder nach den Lernferien ihre Stärken besser kennen, mehr Freude am Lernen haben und besser im Team arbeiten.

climb ist, wenn alle fröhlich nach Hause gehen und jeder immer Spaß beim Lernen hat. Ich wünschte, es wäre immer climb!

Ceylan, 8 Jahre, aus Hamburg

Auch die Lehrkräfte entwickeln ihre Potenziale bei „climb“

climb stärkt neben den Kindern auch die Lehrkräfte – angehende Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen sowie junge Menschen mit anderen Berufszielen sammeln bei climb wertvolle Praxiserfahrungen, die in Studium und Ausbildung meist zu kurz kommen. Sie werden durch zwei Vorbereitungswochenenden auf ihren Einsatz vorbereitet. Während der Lernferien ist eine Trainerin oder ein Trainer allein für die climb-Lehrerinnen und -Lehrer zuständig und gibt Feedback unmittelbar nach jedem Tag. So entwickeln sich nicht nur die Kinder sondern auch die Lehrkräfte durch die gemeinsame Zeit in den Lernferien weiter.

Hintergrundinformationen

Tina Beckclimb