Frauenpower für benachteilitge Kinder in Deutschland: Mariella Ahrens, Caroline Beil und Tina Ruland kassieren ab

Dreifache Frauenpower für den guten Zweck: Schauspielerin Mariella Ahrens, Moderatorin Caroline Beil und Schauspielkollegin Tina Ruland nehmen an den Kassen der Netto-Filiale in Berlin-Charlottenburg Platz und erinnern die Kundinnen und Kunden charmant ans „Aufrunden bitte!“. Anlässlich des Weltkindertages engagieren sich die drei Frauen ehrenamtlich für „Deutschland rundet auf“, um noch mehr Menschen beim Einkaufen daran zu erinnern, dass man mit nur wenigen Cents einen Beitrag gegen Kinderarmut und für Chancengerechtigkeit in Deutschland leisten kann. Denn die Zahlen sind alarmierend: Laut Kinderhilfwerk sind über 2,7 Millionen Kinder in Deutschland von Armut betroffen. Zum internationalen Weltkindertag ruft die gemeinnützige Spendenbewegung „Deutschland rundet auf“ mit dieser prominenten Unterstützung einmal mehr jeden einzelnen Mitmenschen auf, an der Kasse der teilnehmenden Partner die zwei Worte „Aufrunden bitte!“ zu sagen.

Schauspielerin Tina Ruland: „Das Schöne bei „Deutschland rundet auf“ ist, dass man Menschen vermitteln kann, dass jeder einzelne Cent zählt und einen Unterschied macht.  Einen größeren Betrag zu spenden kann sich nicht jeder leisten. Aber ein paar Cent schafft eigentlich fast jeder Mensch und in der Summe wird es dann zu einem Betrag, der wirklich was bewegen kann.“

Ihre Kollegin Mariella Ahrens ergänzt: „Benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen, wenn es den eigenen so gut geht, ist sehr wichtig. Eine Vorbildfunktion in Sachen Engagement zu übernehmen, ist gerade dann ein Muss.“

Moderatorin Caroline Beil bringt es auf den Punkt: „Es muss für Kinder einfach mehr gemacht werden, sozialschwache Familien besser unterstützt, Alleinerziehenden intensiver geholfen werden! Jeder, der einen klitzekleinen Beitrag dazu leisten kann, indem er an der Kasse „Aufrunden bitte!“ sagt, hilft, diesen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.“

Netto Marken-Discount verdoppelt zum Weltkindertag bundesweit alle Kundenspenden an seinen Kassen

Zum Weltkindertag, am 20.9., verdoppelt Netto Marken-Discount, Partner der ersten Stunde von „Deutschland rundet auf“, alle Kundenspenden. „Für uns ist dieses Engagement wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Gemeinsam mit unseren Kunden setzen wir uns nachhaltig für bedürftige Kinder ein“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount. „Durch unser „Aufrunden bitte!“ geben wir allen Mitmenschen die Möglichkeit, einfach und unkompliziert zu helfen. Und zwar nicht nur heute, sondern an jedem Einkaufstag bundesweit an den Kassen unserer Unternehmenspartner“, sagt Christina Franzen, Leiterin Kommunikation „Deutschland rundet auf“.  

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Lernen im Gemüsegarten

„Warum ist die Ameise orange?
Sie hat vermutlich ganz viel Kürbis gegessen.“
Ein Tag in der Acker-Kita: Schon die Kleinsten sind hier fleißige Gärtner und Erntehelfer. Es wird gebuddelt, gefühlt, gerochen, gegessen, geschaut und manchmal auch gehört. Die Garten-Zwerge beobachten das Wachstum der Pflanzen und lernen neue Gemüsearten kennen. Entdeckungen werden gemacht: „Die Blätter verändern ihre Farbe“ oder „Jetzt blühen auch die Blumen!“ und stolz ziehen sie im Herbst dann die ersten Möhren oder Kohlrabis aus der Erde und bestaunen ihre Ernteergebnisse. Im Winter fragen sie: „Warum sehen die Pflanzen jetzt matschig und braun aus?“
„Kennst du ein Tier, das gut und eins das nicht so gut für den Gemüseacker ist?“ Kita-Kind: „Na ein Wurm, der keinen Unsinn im Kopf hat und ein Wurm, der Unsinn im Kopf hat.“
Ein Jahr lang geht das Ackerjahr in der brandenburgischen Kita und die 3- 6jährigen Mini-Forscher erleben und erlernen alle Jahreszeiten auf „ihrem“ Acker. Und dies mit Erfolg: Im Vorfeld der AckerZeit wurden die 60 Kita-Kinder nach ihrem Lieblingsgemüse gefragt. 37 der Kinder nennen Gemüse, 20 nennen auch Obst und andere Lebensmittel. Nach der AckerZeit wird diese Frage wiederholt. Die Auswertung zeigt, dass sich das Verständnis für Gemüse bei den Kindern stark verbessert hat. 54 Kinder können nach der AckerSaison ein konkretes Gemüse nennen. Obst wird kaum noch erwähnt.
 
Nicht nur die Kleinsten, auch Schüler profitieren von der GemüseAckerdemie. Fast zwei Jahre ist es her, dass Klassenlehrer Tim Danker mit der Idee auf seinen Schulleiter am Gymnasium am Kattenberge zuging, um ein Acker-Projekt für die 7. und 8. Klassen zu starten. Diese SchülerInnen befänden sich in der „Hochpubertät“ und Danker wollte dem etwas entgegensetzen. “Wir haben im Kollegium festgestellt, dass wir ein Mobbing-Problem in der 7. und 8. Klassenstufe haben und uns entschieden, etwas am Unterricht zu verändern. Unser Ziel war es, den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Klassen zu fördern. … Daraufhin haben wir eine Projektgruppe gegründet und uns ein Vierteljahr lang alles Mögliche angeschaut – Floß bauen, Segelkurse, Reiten –, bis wir auf Ackerdemia gestoßen sind“, erklärt der Deutsch- und Geschichtslehrer Danker. Die Bewerbung bei der Ackerdemia ist schnell gemacht und bereits ein Jahr später ist die Schule ein Teil der GemüseAckerdemie. Durch den Anbau und die Pflege erfahren Jugendlichen die vollständige Produktionskette des Gemüseanbaus und noch mehr. In nur ihrem Ackerjahr lernten die stolzen Neugärtner alles über Hühner- und Kükenpflege, pflanzen 2.500 Tulpenzwiebeln, verkaufen die selbstgepflückten Blumen für einen guten Zweck und bauen 23.000 Kartoffeln an. Ein weiterer, positiver Effekt: Die Kinder lernen ein soziales Miteinander, arbeiten zusammen und haben letztendlich ein gemeinsames Erfolgserlebnis und die Mobbingattacken waren stark rückläufig.
 
„Das Projekt stärkt Gemeinschaft und Teamwork. Man macht gemeinsam etwas mit den Händen, nicht nur mit dem Kopf. Es ist eine Möglichkeit, Schule ein bisschen zu verändern und hat ein Riesen-Potenzial”
 
schätzt Tim Danker das erste Ackerjahr der GemüseAckerdemie ein. Auch in den Familie der Schüler bemerkt man die Veränderung. Eltern bestätigen, dass ihre Kinder mehr auf die Umwelt schauten, jetzt den Müll trennten und bewußter mit Essen umgingen.
Heute bewirtschaften die SchülerInnen die AckerFläche mit der GemüseAckerdemie und die LehrerInnen nutzen den Lernort Acker darüber hinaus für verschiedenste Unterrichtsfächer: Ob für mathematisch- naturwissenschaftliche Anwendungen wie den Dreisatz zum Berechnen von Ernteerträgen und Wasserverbrauch oder im Physikunterricht bei der Einführung des Energiebegriffs.
 

                                                                                                                                                     

 

 

Weitere Informationen:

GemüseAckerdemie

 

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Ann Kathrin KleistLernen im Gemüsegarten

Ein gute Zukunft geben – nicht nur eine Worthülse

Großspende von 292.860 Euro für sozial benachteiligte Jugendliche

Am 17. Mai erhielt ROCK YOUR LIFE!, das deutschlandweit erfolgreiche Mentoringprogramm, von „Deutschland rundet auf“ einen Scheck in Höhe von 292.860 €. Mit dieser Großspende wird in den kommenden Jahren für 1.100 SchülerInnen aus bildungsferneren Haushalten an rund 45 Standorten in Deutschland eine gute Zukunft Realität.

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christina.franzenEin gute Zukunft geben – nicht nur eine Worthülse

Angst vor der Zukunft nehmen

In Deutschland hängt Bildungserfolg immer noch stark von der sozialen und wirtschaftlichen Situation des Elternhauses ab. Dabei sind vor allem Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus oder mit Migrationshintergrund benachteiligt. Gerade sie werden häufig durch das Bildungssystem vernachlässigt oder ganz zurückgelassen.
Cemil ist 15 Jahre alt und besucht eine Hauptschule in einem Duisburger Problembezirk. In der Schule ist er zwar ganz gut – hat viel Spaß an Mathe und Sport – dennoch macht er sich in letzter Zeit viele Gedanken über seine Zukunft. Bei seinem Bruder Eren hat er im vergangenen Jahr mitbekommen, wie schwierig es sein kann eine Ausbildung zu finden, wenn man „nur“ einen Hauptschulabschluss hat.

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christina.franzenAngst vor der Zukunft nehmen