PAT – Mit Eltern lernen: Erziehung stärken!

Unser Förderprojekt von Juli 2013 bis Oktober 2013

Förderung der frühkindlichen Bildung durch Hausbesuche und Gruppentreffen mit sozial benachteiligten Eltern. Mit € 150.000 werden weitere Elterntrainerinnen in ganz Deutschland eingesetzt. Dadurch erhalten mehr als 500 Kinder eine Chance.

Kinder aus sozial-­‐benachteiligten Familien haben oft eine deutlich schlechtere Schullaufbahn als Kinder aus Mittel-­ und Oberschichtfamilien. Z.B. Jugendliche mit Migrationshintergrund erreichen nur zu 11,4% die Allgemeine Hochschulreife (vs. 32%) und haben höhere Schulabbruchraten (13,8% vs. 5,8%). Über 50% aller Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund bleiben ohne Schulabschluss oder erreichen maximal den Hauptschulabschluss. Bei Schülern ohne Migrationshintergrund sind dies nur 25,5%. Die Zahl der Kinder mit schlechten Bildungschancen wächst, denn fast 30% aller deutschen Familien mit Kindern haben einen Migrationshintergrund und immer mehr Kinder wachsen in Deutschland in Armut auf. Als wesentliche Ursachen für die ungünstigen Bildungs-­‐ und Zukunftschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien werden die unzureichende Anregung sowie Förderung und in zunehmendem Maße auch körperliche und seelische Vernachlässigung im Elternhaus gesehen. Die ersten drei Lebensjahre eines Kindes sind essenziell prägend. Gerade in dieser Altersphase, einschließlich der vorangegangenen Schwangerschaft, ist elterliches Handeln eng mit den Chancen auf gesunde Entwicklung verwoben. In keiner anderen Lebensphase wie in der frühen Kindheit sind Entwicklungs-­‐ und Bildungsprozesse so eng miteinander verflochten.

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