Wenn Kinder mit Spaß Gemüse anbauen- Scheckübergabe für die GemüseAckerdemie Plus

Am 29. September 2019 erhielt die GemüseAckerdemie, das deutschlandweit erfolgreiche Bildungsprogramm, von „Deutschland rundet auf“ einen Scheck in Höhe von 300.000 €. Mit dieser Großspende werden in den kommenden Jahren über 2.200 Kindergarten- und Grundschulkinder an über 30 Standorten in Deutschland auf drei Jahre ackern auf eigenen Beeten ermöglicht. Was zu wie harte Arbeit klingt, ist mittlerweile ein seit fünf Jahren etabliertes Bildungsprogramm mit sehr vielen Facetten. Die GemüseAckerdemie ist in Kitas und Schulen aktiv. Die Kinder lernen, wo Lebensmittel herkommen, bauen Gemüse auf ihrem eigenen Acker an, säen, hegen, pflegen und ernten. Aber vor allem lernen sie das gemeinsame soziale Miteinander.

Lena (5), Malik (7) und Luca (12) gehören auch dazu, sie sind kleine Gärtner. Sie wohnen in Bremerhaven, Berlin oder in Essen; mittlerweile sind an über 475 Schulen und Kindergärten kleine Gartenzwerge unterwegs. An ihren Schulen oder Kitas betreuen die Experten der GemüseAckerdemie nicht nur die Kinder vor Ort. Hier geht es sozusagen um die ganze Nahrungskette. Gemeinsam mit den Kindern wird der Acker bestellt, es wird Unkraut gezupft und Beete angelegt. Über 80 verschiedenen Gemüsesorten werden pro Schule oder Kita ausgesäet oder gepflanzt. Und nach Hege und Pflege natürlich auch selbst geerntet. Mindestens einmal die Woche sind die Kinder auf ihrem Acker unterwegs. Und so manches Kind hat das erste Mal in seinem Leben in eine selbstgezogene Möhre gebissen oder überhaupt frisches Gemüse gegessen. Aber es geht noch weiter. Die pädagischen Fachkräfte und Lehrer integrieren die Lernmaterialien der GemüseAckerdemie in ihren Unterricht oder die Lerngruppen. Die Kinder lernen, wie man Lebensmittelverschwendung vermeidet, wie man mit der Natur gut umgeht, wie man Ackerflächen berechnet und wie man sich gesund ernährt. Vor allem lernen sie das soziale Miteinander. Vor fünf Jahren kam Christoph Schmitz auf die Idee die GemüseAckerdemie zu gründen. Seit dem wird das Programm stetig weiterentwickelt. Mit der GemüseAckerdemie Plus wurde das Programm für Kitas und Schulen in sozial schwächeren Milieus erweitert. So entscheiden nicht die finanziellen Mittel oder das soziale Umfeld über die Teilnahme an der GemüseAckerdemie, sondern alles finanziert sich aus Spenden oder Fördergeldern. Christoph Schmitz, Gründer und Vorsitzender: „Mit der GemüseAckerdemie PLUS kommen wir unserem Ziel ein Stück näher: Jedem Kind – egal welcher Herkunft – einen Lernort in der Natur zu ermöglichen und eine Generation für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu begeistern. Dementsprechend freuen wir uns sehr über die große Spende von ‚Deutschland rundet auf.“ Über die Sommermonate sammelte „Deutschland rundet auf“ diese große Spendensumme. Christina Franzen, leitung Kommunikation und Marketing von „Deutschland rundet auf“: „Wir danken den Kundinnen und Kunden unserer Handelspartnern und unseren Gehaltsspendepartnern für ihre Spenden. Mit 300.000 € kann die GemüseAckerdemie Plus so viele Kinder erreichen und das ist gerade in der heutigen Zeit, wo die Themen Nachhaltigkeit, Umweltbewußtsein und Lebensmittelverschwendung so präsent sind, eine wichtige Arbeit. Mit diesem Geld erhalten an über 30 weiteren Standorten über 2.200 sozial benachteiligte Kinder in ganz Deutschland eine nachhaltige Chance.“

Ann Kathrin KleistWenn Kinder mit Spaß Gemüse anbauen- Scheckübergabe für die GemüseAckerdemie Plus